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Brunos Vater, ein angesehener Zürcher Tierpräparator, ist überraschend verstorben. Hals über Kopf hat der Sohn das Traditionsunternehmen übernommen. Nun betritt er das muffige, etwas düstere Wohnzimmer der Frau Knödel und ihrer Tochter Alma, die eine auffällig hohe Sterberate bei ihren Haustieren zu verzeichnen haben …
Der neue Präparator bringt Veränderung ins Leben der Knödels. Mutter und Tochter wittern eine Chance, aus ihrer festgefahrenen Routine auszubrechen und dank – oder gar mit – Bruno ihre geheimsten Wünsche auszuleben. Ein irrwitziges Spiel beginnt und die Tradition wird dazu benutzt, um mit der Tradition zu brechen. Bruno lässt sich bereitwillig darauf ein, denn er ahnt ein Geheimnis ...
Zum frischen Lüftchen der Veränderung gesellt sich jedoch mehr und mehr ein töteliger Beigeschmack ...

Lukas Linders neues Stück «Der Präparator» mit Kompositionen von Martin von Allmen und in der Regie der Zürcherin Mélanie Huber, pendelt hin und her zwischen melancholischer Groteske und Komödie. Da sind Zwänge und Neurosen und ungelebte Träume - und immer geht es um die Angst vor dem Tod und wie er sich körperlich anzukünden pflegt. Gelegentlich singen die Figuren um aus der angespannten Stimmung auszubrechen, aber die Heiterkeit erweist sich oft abgründiger als der Ernst. Die Inszenierung rückt mit Tonspur und Musikalität das Abwesende, das Verheimlichte und das Unsagbare in den Vordergrund.

«Der Präparator» entsteht als Auftragsarbeit für das Theater Winkelwiese und in Kooperation mit den Zürcher Festspielen 2018.





Uraufführung von Lukas Linder
Premiere 3. Juni 2018, 19 Uhr

Wiederaufnahme 20. Oktober - 1. November 2018

Ein Auftragswerk für das Theater Winkelwiese, in Kooperation mit den Zürcher Festspielen 2018